Kindergeburtstag „Elfen-und Einhornparty“

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Elfen und Einhörner – was sonst?

Ich bin ganz ehrlich: Bis zum Beginn der Partyplanung habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich meine Große doch noch umentscheidet und ein spannenderes Motto wählt. Aber Elfen und Einhörner liegen eben voll im Trend bei den Kindergartenmädels, es lag also nahe, dass auch wir zum 5. Geburtstag Besuch aus der Fabelwelt bekommen würden. Am Ende war es ein toller, aufregender Kindergeburtstag, der mir in der Vorbereitung und den Kindern bei der Durchführung richtig viel Spaß gemacht hat.

Auf meinen Partys werden die Kinder – soweit es das Motto hergibt – immer durch eine Story geführt und tauchen für den Nachmittag in eine richtige Geschichte ein.

Und los geht’s immer mit den Einladungen…

Zu Beginn natürlich Kuchen

Als die Kinder alle auf einmal eintrudelten, durfte sich erstmal jedes Mädchen in eine Elfe verwandeln und sich Flügelchen aussuchen, die ich im Vorfeld ganz einfach selbst gebastelt habe.  Dann wurden die Geschenke ausgepackt und ich  rief die Kinder zum Kuchentisch.

Dabei habe ich mir wieder richtig Mühe gegeben und die kleinen Elfen staunten über die Einhorntorte. Und dann hatte ich ein Deja-vu: Wer den Beitrag zur Pferdeparty  vom letzten Jahr gelesen hat erinnert sich vielleicht daran, dass mein toller Pferdekoppelkuchen lediglich eingerissen, aber nicht gegessen wurde. Und auch diesmal probierten die Kinder den aufwendigen Kuchen nicht einmal, sondern vernaschten nur die Fondantelemente. Das Horn und die Ohren wurden weitergereicht, der richtige Kuchen blieb stehen. Dabei war der richtig lecker! (Das Rezept dazu habe ich hier gefunden)

Zumindest schafften es die Muffins, der bunt eingefärbte Vanillepudding und die „Nutella-Hörner“ auf die Teller und wurden gegessen. Die Schokostangen waren ganz schlichter Blätterteig mit Nutellafüllung.

Das Einhorn, in dem ich die Stangen drapiert hatte, war selbstgebastelt aus einer Waschmittelflasche und machte sich prima als Tischdeko. Auch die Glasuntersetzer habe ich selbst gemacht aus Modeliermasse, einer Serviette und Bastelkleber.

Die Jagd nach dem Einhornschatz

Als alle Bäuche gefüllt waren, erzählte ich den Elfen, dass ich eigentlich einen Schatz für sie vorbereitet hatte. Aber ein freches Einhorn hat ihn sich geschnappt und versteckt sich seitdem. Und nur Elfen, die alle Elfenkräfte besitzen, sind in der Lage, den Aufenthaltsort des Einhorns und somit auch des Schatzes zu finden. Natürlich waren alle bereit, sich die Kräfte zu erspielen.

Für jede Elfenkraft gab es ein farbiges Puzzlestück, die zusammengesetzt  auf der Rückseite den richtigen Ort zeigten. Nun mussten die Kinder im Haus versteckte bunte Pfeile finden und dort jeweils eine Aufgabe bewältigen.

Glitzer-Zauberkraft

Die erste Aufgabe fand direkt am Tisch statt und war unsere Bastelaktion. Keine Elfe ohne echten Glitzer-Zauber-Slime, sage ich nur. Slime ist im Moment ja auch total angesagt, deshalb baute ich das in die Geschichte mit ein. Mit viel Ihhhhhh und Urghhhhh und Bähhh, Gelächter und „Ich kann nicht mehr rühren“ bereitete jedes Kind seinen eigenen Slime zu, den es am Ende natürlich auch mit heim nehmen durfte.

Wurfkraft

Für diese Aufgabe habe ich Pappteller zu Ringen zurecht geschnitten und golden angemalt. Außerdem habe ich aus Tonkarton ein Horn gebastelt und auf einen Küchenpapierhalten gesteckt. Schon ist ein tolles Wurfspiel entstanden. Sobald jedes Kind mindestens einen Ring über das Horn getroffen hatte, gab’s das nächste Puzzlestück.

Flugkraft

Meine kleinen Elfen hatten zwar Flügelchen dran, aber mit dem Fliegen funktionierte es noch nicht so recht. Also bestand die nächste Aufgabe aus einer Flugübung über eine Blumenwiese. Paarweise bekamen die Kinder von mir drei Blumen, die ich aus Moosgummi gebastelt hatte. Damit ausgestattet mussten sie es schaffen durch’s Wohnzimmer von Blume zu Blume zu „fliegen“, ohne den Fußboden zu berühren. Die hintere Elfe musste also die letzte Blume immer an ihre Partnerin nach vorne reichen, damit beide weiter springen konnten.

Gedächtniskraft

Ganz einfach erklärt für alle, die „Ich packe in meinen Koffer“ kennen. Bei uns hieß das Spiel „Mein Einhorn hat“ und funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Nachdem die Letzte in der Reihe alles richtig aufgezählt hatte, galt auch diese Aufgabe als bestanden.

Meine Elfen waren sehr kreativ: Mein Einhorn hat rosa Flügel, lila Flügel, rosa Mähne, pinke Flügel, grüne Flügel….

Pustekraft

Bei dieser Aufgabe sollten die Kinder Smarties von einem Teller in ein Glas transportieren, und zwar mit Hilfe eines Strohhalms. Ansaugen, rüber, reinpusten. Das hat leider nicht so gut geklappt und eines der schlauen Elfchen hat gesagt „Gib mir doch einfach einen Löffel!“ Das war zwar nicht Sinn der Sache, hat aber tatsächlich besser geklappt. Ich hab beim Mogeln mal ein Auge zugedrückt und das nächste Puzzleteil ausgehändigt.

Geschicklichkeitskraft

Dafür hatte ich einen Hula Hoop Reifen mit farbigem Kreppband verziert. Die Kinder hielten sich an den Händen und bildeten einen Kreis. Jede Elfe musste reihum durch den Reifen steigen ohne los zu lassen. Gar nicht so einfach mit Flügeln auf dem Rücken. Aber ich hatte es mit Profis zu tun, und so hatten sich die Schatzjägerinnen die letzte Elfenkraft erspielt und erhielten das noch fehlende Puzzleteil.

Das freche Einhorn…

… war eine Pinata, was sonst. Die hatte ich auch selbst gebastelt und draußen aufgehängt.

Ich hätte im Vorfeld Wetten abgeschlossen, dass die Mädels sich weigern würden, auf das süße Tierchen einzuschlagen. Aber die heutige Jugend ist scheinbar sehr gierig, und so erinnerte die dann folgende Szene an Zombis aus „The Walking Dead“: Köpfe zusammen und das Einhorn auseinandernehmen, nachdem es von der Schnur gefallen war. Die Beute durfte jedes Kind in einer Giveaway-Box sammeln, wobei ich auf eine faire Verteilung achtete.

Buntes Einhorn-Abendessen

Während ich das Abendessen fertig machte, konnten sich die Kinder weiterhin austoben. Meine Große hat sich Spaghetti gewünscht. Um ihr Lieblingsessen mottotauglich auf den Tisch zu bringen, habe ich die Nudeln bunt eingefärbt und „Einhornmähne“ genannt. Bei der Trollsparty  zu Beginn des Jahres, über die ich auch geschrieben habe, waren es „Trollhaare“.

Am Ende des Tages hatten wir ein sehr müdes Geburtstagskind, überschaubares Chaos und eine neue Glitzercouch. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis wir jeglichen Glitzerpartikel entfernt haben werden.

Ich hoffe, ich konnte Euch die eine oder andere Anregung für euren geplanten Elfen- und Einhorngeburtstag geben. Wenn Ihr das Konzept gut findet, aber selbst nicht die Zeit oder Muße für die Vorbereitungen habt, könnt Ihr mich dafür auch buchen  (natürlich auch für jedes andere Motto).

Knall-Bunte Grüße

Jessica

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