Neues Hobby, neues Thema. Ich weiß nicht, ob ich es gut finde, dass die Interessen meines Großen so schnell wechseln, aber zumindest für immer neue, coole Partymottos ist das durchaus vorteilhaft. Es kommt nie Langeweile auf.
Und so bot sich aus aktuellem Anlass zum 9. Geburtstag eine Party rund um das Thema Kristalle und Steine perfekt an. Also warf ich den Kreativteil meines Hirns an. Was dabei herauskam, stelle ich euch in diesem Artikel vor.
Einladungskristall aus Origami
Ich gebe zu: Es hat mich Stunden gekostet, acht diamantene Kästchen mit Deckel aus Origamipapier * zu falten. Aber da ich gerne bastle und nebenher einfach immer eine Serie laufen habe, ist das für mich eher Entspannung als Stress.
Ein Video mit Bastelanleitung habe ich hier gefunden, und in dieser Druckvorlage habe ich die Maße noch etwas optimiert. Um das Papier bedrucken zu können, habe ich ein Set in DIN A4 * gekauft.
Das Innere haben wir mit Kristallen aus Acryl * und vom Großen höchstpersönlich ausgeschnittenen (na immerhin!) Zettelchen gefüllt, auf denen alle Details zur anstehenden Party zu finden waren.
Die Box ist stabiler, als man es von einem Gebilde aus Papier erwarten würde, und kann im Anschluss noch wunderbar als Aufbewahrung für die eigene Steinesammlung genutzt werden.
Funkelnde Dekoration
Die Tischdekoration fiel dieses Jahr eher schlicht aus, da ich nach dem Kuchenessen schnell alles abräumen wollte, um den Tisch für diverse Kreativaktionen nutzen zu können.
Trotzdem fanden sich verschiedene Mineralien in der Deko wieder: eine goldfarbene Tischdecke *, bunte (selbstgemachte) Zuckerkristalle, echte Steine, die es in Sets günstig bei Temu zu kaufen gibt (eigentlich nicht meine favorisierte Shopping-Plattform), sowie goldglitzernde Plastikteller.
Außerdem beschrifteten wir besondere Steine mit den Namen der Kinder und legten sie auf die Teller. Auf diese Steine komme ich später noch einmal zurück.
Gebastelt und geschnitzelt
Unser Partyprogramm war größtenteils ruhig und entspannt, mit einer Outdoor-Action-Sequenz in der Mitte. Genau richtig für Groß und Klein.
Namenhafte Salzbilder gestalten
Wir starteten bewusst langsam mit einer Aktion, die auf jeden Fall an den Anfang gestellt werden musste. Für jedes Kind hatte ich den Namen mit Salz auf ein Blatt geschrieben, indem ich die Linien mit Bastelkleber nachgezogen und anschließend direkt mit Salz bestreut hatte.
Nach dem Trocknen wird das überschüssige Salz abgeschüttelt – übrig bleibt ein erhabener, salziger Schriftzug.
Nun durften alle ihr Bild bunt gestalten. Dafür hatte ich Petrischalen *, die ich noch von einer anderen Party herumliegen hatte, mit Lebensmittelfarben gefüllt. Diese konnten die Kinder vorsichtig mit Pipetten auf die Salzlinien tropfen.
So entstanden tolle Kunstwerke aus farbigen Salzkristallen, die bis zum Ende der Party trockneten.
Um die Bilder noch etwas aufzuwerten, bekam jedes Kind einen passenden DIN-A4-Rahmen * – fertig waren die individuellen Mitgebsel.
Von Kristall zu Kristall zu Kristall
Auf expliziten Wunsch gab es natürlich auch eine Schnitzeljagd – besser gesagt: eine Kristalljagd. Das erfordert immer einiges an Vorbereitung, die in diesem Fall so aussah:
Aus dem Buch „Welcher Stein ist das?“ *, das bereits wichtige Dienste bei der Bestimmung der Mineralien meines Großen geleistet hatte, kopierte ich einige Seiten zusammen und gestaltete daraus einen kleinen, personalisierten Steineguide für jedes Kind. Dieser sollte bei der Suche nach dem richtigen Weg durch den Ort helfen.
Denn: Nach dem Start an unserem Haus fanden die Kinder an jeder Kreuzung eine Frage zu einem Mineral, das im Guide erklärt war. Und nur die korrekte Antwort wies ihnen die richtige Richtung.
Die einzelnen Quizkarten habe ich laminiert und entlang der vorher ausgearbeiteten Route versteckt.
So vertieften sich die Kids an jeder Kreuzung in ihr Hilfsmittel und fanden am Ende eine Schatztruhe mit Kristallen und Edelsteinen, die fair auf alle aufgeteilt wurden. Natürlich hatte ich beim Befüllen darauf geachtet, dass von jeder Kristallart genau so viele enthalten waren, wie Kinder anwesend waren – um Streit zu vermeiden.
Schatztruhen im Kleinformat
Irgendwie mussten die wertvollen Steine nun von jedem Kind nach Hause transportiert werden, und dafür war wieder die Kreativität der Kinder gefragt.
Jeder bekam eine zunächst ziemlich langweilige kleine Holzkiste (von TEDI) für seine Kristalle. Langweilig ist natürlich doof, also wurden die Boxen mit Filzstiften in bunte Unikate nach eigenem Gusto verwandelt.
Das war zwar schon die zweite Bastelaktion der Party, doch die Kinder nahmen unsere ruhige Variante sehr gut an, ließen sich super darauf ein und waren megastolz auf ihre Ergebnisse.
Schlagkräftiger Abschluss
Als die Party fast vorbei war, wechselten wir wieder nach draußen – und zwar mit den Namenssteinen im Gepäck. Die Kinder fanden es sehr aufregend, dass die Steine plötzlich nicht nur Platzkarten waren, sondern offenbar ein Geheimnis verbargen.
Denn es handelte sich um Geoden *, die außen unscheinbar wirken, im Inneren aber mit Kristallen ausgekleidet sind. Diese kamen zum Vorschein, als die Kids mit Hämmern kräftig auf die Steine klopften und sie auseinanderbrachen.
So waren die kleinen Schatztruhen am Ende bis zum Rand mit Kristallen, Edelsteinen und Mineralien gefüllt. Eine gute Ausbeute, würde ich sagen.
Zum Schluss habe ich noch eine Geschenkempfehlung für begeisterte Steinesammler: Mein Großer hat ein tolles Poster * bekommen, auf dem eine riesige Übersicht an Edelsteinen zu sehen ist. Dieses eignet sich übrigens auch hervorragend als Dekoration bei einer Kristallparty.
Ich bedanke mich für’s Dranbleiben und wünsche viel Spaß bei eurer eigenen Kristallparty – vielleicht ja mit einigen meiner Ideen.
Knallbunte Grüße
Jessica
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