(1) Diagnose Hüftdysplasie

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Jede Mama kennt die Sorgen und Ängste, die uns während der Schwangerschaft begleiten. Wird mein Baby gesund sein? Wird es sich normal entwickeln? Auch ich hatte diese Gedanken. Aber mit einer Hüftdysplasie oder einer Hüftluxation habe ich nicht gerechnet.

Vorab möchte ich warnen, denn das wird ein langer und emotionaler Beitrag über mehrere Teile. Für diejenigen, die die Ausdauer haben und dran bleiben oder gar selber betroffen sind, möchte ich betonen, dass alles, was ich hier schreibe, im Nachhinein halb so schlimm ist. Klar, immer wenn wir wieder eine Hiobsbotschaft bekommen haben, ist für mich jedes Mal erneut eine Welt zusammen gebrochen. 

Aber man steht alles durch, die Babys erst recht, die sind härter im Nehmen als mancher Erwachsener. Das ist eine der wichtigsten Lektionen, die ich im Laufe der Jahre gelernt habe. Und wenn ich damals schon das Wissen gehabt und die Tricks für den Alltag gekannt hätte, wäre es noch weniger schwierig gewesen. Deshalb möchte ich das alles in dieser Blogrubrik zusammenfassen und es Betroffenen erleichtern, sich in der ungewohnten und meist unerwarteten Situation zurecht zu finden. Und die restlichen Leser dürfen gerne auch dran bleiben und über meine tapfere Große lesen. (Nutzt den RSS Button und abonniert meinen Feed, so verpasst ihr keinen meinen Beiträge.)

Erhöhtes Risiko für Hüftdysplasie

An Tag 3 nach der Geburt meiner Großen im September 2013 fand die U2 Vorsorgeuntersuchung statt. Ausgerechnet an dem Tag, an dem die Hormone ohnehin verrückt spielen und die Tränen auch ohne Grund plötzlich fließen. Meine Große hatte es sich während der Schwangerschaft im Bauch durchgehend gemütlich gemacht, sich bequem hingesetzt und nie wieder gedreht. Über Monate. Babys, die aus Beckenendlage und in der Regel dann auch per Kaiserschnitt geboren werden, bekommen bei der U2 gängigerweise einen Hüftultraschall. Bei ihnen ist das Risiko einer Hüftfehlstellung und Hüftdysplasie größer. Obendrein hatte auch ich als Kind eine Hüftanomalie und musste breit gewickelt werden. Die Möglichkeit einer erblichen Anlage war also auch noch gegeben. 

Ich bemühte mich mit meinem Neugeborenen von der Wochenstation zur Kinderambulanz, wo schon alles vorbereitet war. Aufrechtes Laufen war noch sehr schmerzhaft – ich kann mich bis heute nicht entscheiden was schlimmer ist: die Wehen vorher, die ich 3 Jahre später bei der Geburt meines Kleinen durchleiden musste, oder die Schmerzen nach einem Kaiserschnitt.

Bei besagter Untersuchung messen die Kinderärzte den Winkel des Oberschenkelknochens zur Hüftpfanne und ob das Hüftpfannendach altersgerecht gereift ist. Je nachdem, ob die Ärzte eine leichte oder ausgeprägte Hüftdysplasie feststellen, verweisen sie zur Weiterbehandlung an Fachärzte. Dazu wird es einen eigenen Blogbeitrag geben, mit genauen Erklärungen und möglichen Therapieansätzen.

Bei uns ging der Horror in diesem Moment los…

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